Conrad‘ sche Koppel – Eine Chance für Dassendorf
Der Gemeinde Dassendorf bietet sich eine Möglichkeit die Gemeinschaft auf rund 17.000m2, der Conrad’schen Koppel, weiterzuentwickeln und gleichzeitig etwas Gewinn für anstehende Projekte, wie zum Beispiel eine Sporthalle, zu generieren.
In den letzten Monaten wurde hierzu bereits viel Aufwand auf Seiten der Bürgermeisterin und allen Fraktionen betrieben, diese Entwicklung einerseits überhaupt möglich zu machen und andererseits erste Ideen und Konzepte zu erstellen.
So gab es im Planungsausschuss vom 09.07. einen Workshop, in dem erste Ideen und Gedanken geteilt, gesammelt und diskutiert wurden.
Im Nachgang haben sich alle Fraktionen Gedanken zu den aufgeworfenen Ideen gemacht.
Um einen Einblick in die Gedankenwelt der CDU zu geben, hier ein paar Punkte, die wir für ausgesprochen sinnvoll erachten:
- Generell wünschen wir uns für dieses Gebiet, älteren Dassendorfern, die sich verkleinern und jungen Dassendorfern, die bleiben wollen, aber bezahlbaren Wohnraum benötigen, ein neues zu Hause zu ermöglichen
- Kleinere Grundstücke (angepasst auf die Bebauung) und von Doppel- über Reihen- bis Mehrfamilienhäuser, entsprechend homogen eingegliedert in die angrenzend bestehende Bebauung, scheinen hier eine gute Lösung zu sein, um gleichzeitig Kosten und Nutzen in einem ausgewogenen Verhältnis zu behalten
- Denkbar wäre eventuell auch ein Projekt mit einer der im Umkreis ansässigen Wohnungsbaugenossenschaften
- Eine Durchgangsstraße vom Rotdornweg zum Bornweg wäre eine gute Option, um eine zusammengehörige Gemeinschaft zu schaffen und Rondelle für eine optimale Nutzung der Fläche zu vermeiden
- Wir erachten in diesem Gebiet das Prinzip der Mischstraßen als sinnvollste Lösung um Tempo 30 und verkehrsberuhigte Zonen in den Wohnstraßen zu ermöglichen
- Parkplätze sollten für alle Fahrzeuge auf dem eigenen Grundstück vorgesehen werden, wobei zwischen Mehrfamilienhäusern und kleineren Bauwerken unterschieden werden sollte
- Für ein angedachtes Mehrfamilienhaus sind innenliegenden Treppenhäusern ideal, um sich in den Character des Dorfes einzureihen
- Die zu bauenden Häuser sollten möglichst mit erneuerbaren Energien versorgt werden, wie z.B. Solar und Wärmepumpen, wobei von einem Anschlusszwang und der Erschließung durch Fernwärme oder ähnlichem Abstand genommen werden muss
- Auch wenn die Fläche in Summe nicht sehr groß ist, sollte auf den Erhalt der bestehenden Grünstrukturen geachtet werden
Es gibt viel zu diskutieren und abzuwägen, bevor es zur finalen Entscheidung kommt. Hiermit wurde in der Abstimmung der Fraktionen im letzten Planungsausschuss vom 10.09. bereits begonnen.
Sollten Sie weitere Anregungen haben, kommen Sie gerne auf uns zu.
Wir freuen uns auf den weiteren konstruktiven Austausch mit den Fraktionen und hoffen diese einmalige Chance für Dassendorf gemeinsam realisieren zu können!
Nils Louwien
